General Planning Services for New Care Center Construction in Garmisch-Partenkirchen
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Scope overview
Der Campus Garmisch-Partenkirchen (https://www.campus-gapa.de) ist ein Gemeinschaftsprojekt in dem die Partner LongLeif, Caritasverband für München und Oberbayern sowie Technische Universität München (TUM) multidisziplinär neue Konzepte und Technologien für menschenwürdige, individuelle Pflege und selbstbestimmtes Leben im Alter erforschen.
Altersgerechte Wohnmöglichkeiten und ein breites Angebot an Betreuungsleistungen sowie der Verbund zur Aus- und Fortbildung bieten dafür eine ideale Umgebung.
Vergeben werden in diesem Verfahren die Leistungen der Generalplanung für den Neubau des Teil-Projekts „Pflegezentrum“ als zweiter Bauabschnitt des oben genannten Campus Garmisch-Partenkirchen Auftraggeber ist die LongLeif GaPa gGmbH (100%-ige Tochter der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen), späterer Nutzer ist der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V..
Der Auftraggeber behält sich vor, die Bauherrneigenschaft an einen Investor zu vergeben, der das Gebäude realisiert und an den Nutzer verpachtet. Die Vergabe (Anteil Bauleistungen) ist Teil der Leistungen des Auftragnehmers aus diesem Verfahren.
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Geplant und errichtet werden soll ein Gebäude mit gestuftem Versorgungsangebot, stationärer Pflege (64 Plätze), Tagespflege (20 Plätze), betreutes Wohnen (54 Plätze) und Sozialstation.
Beinhaltet sind außerdem Ver- und Entsorgungsbereiche, von der Hausgemeinschaft gemeinsam nutzbare Räumlichkeiten wie Cafe, Kapelle, Multifunktionsräume sowie unterzuvermietende Einheiten, wie Testwohnungen Geriatronik und optional Frisör, Fitness, Rehasport oder ähnliches (NUF gesamt ca. 6.700 m² ohne Tiefgarage, Baufeld ca. 7.000 m²).
Bei der Planung ist die Einfügung in das Gesamtkonzept des Campus zu beachten, dies betrifft besonders Vorgaben durch Erschließung, Geothermie, gemeinsame Tiefgarage und gesamtheitliches Erscheinungsbild. Neben Energie-Effizienz und Unterhaltsfreundlichkeit wird besonders bei Materialien und Konstruktionen Wert auf die Berücksichtigung von regionaler Baukultur und Nachhaltigkeit gelegt.
Der Bauherrn ist verpflichtet weitestmöglich Fördermöglichkeiten (PflegeSoNah, KFW, BEW, EOF, etc.) in Anspruch zu nehmen. Die Planung muss dies inhaltlich als auch zeitlich berücksichtigen. Die Gebäude umgebenden Freianlagen innerhalb des Grundstückes sind ebenfalls Planungsgegenstand. Diese sollen als Gartenanlage mit Freizeit- und Verweilangeboten konzipiert werden.
Gewünscht werden Freiflächen, die das Konzept eines lebenswerten und lebendigen Seniorenwohnens unterstützen, die die Gemeinschaft und Aktivität im Alter fördern und der speziellen naturnahen Lage gerecht werden. Das Planungsgebiet steigt von Norden nach Süden von 708,0 m ü. NHN auf 709,0 m ü. NHN um ca. 1 m an.
Im Besonderen sind auch Anforderungen des Natur-, Hochwasser-, Lärm- und Erschütterungsschutzes zu beachten. Das Planungsgebiet „Pflegezentrum“ ist wie das gesamte Campus-Areal (Sondergebiet) von der Ortsgestaltungssatzung des Marktes Garmisch-Partenkirchen befreit.
Jedoch sind dem örtlichen Bauausschuss mindestens drei alternative Gestaltungsvorschläge im Rahmen der Grundleistungen der LPH 2 der HOAI zur Zustimmung vorzulegen. Die drei alternativen Gestaltungsvorschläge sollen sich unterscheiden hinsichtlich Fassadenabwicklung und Fassadenmaterial, Dachform/-deckung und -material sowie Gliederung der Baukörper.
Das getrennt geplante benachbarte Gebäude „Service-Wohnen“ ist dabei zu berücksichtigen und beide Gebäude in einvernehmlicher Abstimmung in ein Gesamt-Gestaltungskonzept zu integrieren. Leistungen der GP für den Neubau des Pflegezentrums als Teil des Campus Garmisch-Partenkirchen. Die Leistungen der GP bestehen im Einzelnen aus den Leistungen -der LPH 2 bis 8 HOAI für Objektplanung Gebäude u.
Innenräume nach § 34 HOAI, für Planung Technische Ausrüstung ALG 1 bis 8 nach § 56 HOAI sowie für Freianlagenplanung nach § 35 HOAI. -der LPH 2 bis 6 für Tragwerksplanung nach § 52 HOAI, -der LPH 2 bis 6 für Bauphysik (Wärme. /Energiebil., Bau-/Raumakustik) nach § 3.1 und Anlage 1, Absatz 1.2 HOAI.
Dabei ist in LPH 2 – 4 das vollständige Leistungsbild gemäß HOAI zu erbringen, auch die Einreichung der Förderunterlagen (v.a. PflegeSoNah) sowie des Bauantrags. In LPH 5 bis 8 sind nur Teilleistungen gefordert, soweit zur Sicherstellung u. zum Nachweis der Realisierbarkeit und/oder die Umsetzung mit einem GU/GÜ/TÜ erforderlich, besonders -LPH 5: Leitdetailplanung, Prüfen der Ausführungs- bzw.
Werkplanung GU/GÜ/TÜ auf Übereinstimmung mit dem Vertrag, Begleitung der Nutzerabstimmung -LPH 6: Erstellen der FLB/Vergabeunterlagen und Vorbereitung der Vergabe -LPH 7: Angebotsauswertung, Vergabeverfahren und Vergabevorschlag GU/GÜ/TÜ -LPH 8: GU/GÜ/TÜ-Controlling, Begleitung der Abnahme, Nachtragsprüfung -LPH 9: GU/GÜ/TÜ-Controlling, Überwachung der Mängelbeseitigung während der Gewährleistung
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